Das Design des finalen Oculus Rift wurde ja schon vor einiger Zeit bekannt gemacht. Weniger bekannt waren dagegen die Spezifikationen der Brille. Wie später veröffentlicht wurde wird die Brille mit 2 unabhängigen Displays laufen. Beide mit einer Auflösung von 2.160 x 1.200 Pixel und einer Bildwiederholungsrate von 90 Hz.

build Oculus Rift technische DetailsNun hat Oculus auch bekannt gegeben, was die Mindestanforderungen an die Hardware, also die erforderlichen Ausstattung des PCs sind, auf dem Virtual Reality Spiele oder Anwendungen laufen sollen. Zum Teil war der Aufschrei in der Presse ziemlich groß, weil von einem teuren System die Rede ist, welches gefordert wird. Es wird jedoch dabei vergessen, dass in den 8-10 Monaten, die seit der Bekanntgabe vergehen werden, bis das Virtual Reality Headset dann auch verfügbar ist, die Kosten für Grafikkarte und Prozessor bereits wieder gesunken sind, da sie durch neuere Modelle abgelöst sein werden. Außerdem muss man auch eingestehen, dass eine Virtual Reality Brille technisch ziemlich neue Wege geht. Die erforderlichen Leistungen der Displays und der Grafikkarte sind Aufgrund der zu Verarbeitenden Datenmengen nicht ohne. Zur überzeugenden Darstellung werden pro Sekund 400 Millionen einzelne Pixel gerendert. Das ist 3x mehr Pixel als für einen HD-Film erforderlich sind.

Folgende Anforderungen werden für die Nutzung des Rift als Minimum angegeben:

  • NVIDIA GTX 970 / AMD 290 gleichwertig oder besser
  • Intel i5-4590 gleichwertig oder besser
  • 8GB+ RAM

Außerdem werden folgende Komponenten für den Computer empfohlen:

  • Windows 7 SP1 oder neuer
  • 2x USB 3.0 Anschlüsse
  • HDMI 1.3 Video Ausgabe mit unterstützter 297MHz clock mit direkter Wiedergabe
build Oculus Rift Touch controller

Weiterhin hat Oculus das Geheimins gelüftet, wie man gedenkt im virtuellen Raum zu interagieren. Auf einer Sonderveranstaltung gab Oculus nicht nur weitere technische Details zur finalen Version des Rift bekannt, sondern stellte auch ein Paar mondförmigen Controller namens „Oculus Touch“ vor.

Die beiden Controller werden in der Hand gehalten und kabellos gesteuert. Die Steuereinheiten verfügen eigene Sensoren, vergleichbar wie dem des Rifts, um im Raum wahrgenommen zu werden. Zusätzliche Sensoren ermöglichen außerdem das erkennen von Handgesten innerhalb des „Halbmondes“. So soll das Winken mit Fingern, dass Zeigen oder einen Daumen hoch erkannt werden. Außerdem sind die Controller mit einem Abzug versehen, um beispielsweise eine Waffe nachzuempfinden.

Die Touch Controller liegen beim Verkauf des Rifts nicht mit in der Packung sondern sind separat zu erwerben. Wohl auch, um den Preis für das Headset zumindest augenscheinlich etwas niedriger zu halten. Aber ganz allein gelassen wird man nicht. Um die enge Kooperation zu unterstreichen, liegt jedem Headset neben dem erforderlichen Sensor auch noch ein X-Box Controller mit dabei.

build Oculus Rift Zubehoer

Wer Interesse daran hat das Oculus Rift und die Controller in Aktion zu sehen, kann sich die Aufzeichnung des Sonderevents zum Oculus Rift hier noch einmal ansehen.

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