Haben Sie schon AirVR gehört? Auf Kickstarter wird zur Zeit die Finanzierung dieser spannenden Virtual Reality Headset Alternative gesichert. Bereits nach wenigen Tagen ist das Ziel von 20.000 USD schon erreicht worden. Aber was ist so reizvoll an dem Konzept?



Entgegen dem Ansatz von Oculus oder Sony, eine eigenständige Software und Hardware für die Virtual Reality Brille zu entwickeln, nutzt AirVR einfach die vorhandenen und weit verbreiteten Geräte von Apple. Nämlich iPhones, iPads und iPods. Diesen werden in eine spezielle Halterung gesetzt und können so ohne zusätzliches Stromkabel oder Tracking verwendet werden. Das heißt, sie benötigen keinen zusätzlichen Computer zu Nutzung und können das Gerät, oder besser gesagt die Halterung, überall einsetzen. Und zwar so lange wie der Akku ihres Gerätes hält.

AirVR für Architekturvisualisierung

Man sollte nicht davon ausgehen, dass die Qualität der Immersion beispielsweise der des Oculus Rift entspricht. Oculus hat seine Brille in erster Linie für Computerspiele ausgelegt, in dem es auch mal schnell und laut zugeht. Hier kommt es auf Millisekunden in der Darstellung und auf hohe Bildfrequenzen an.

Für die Begehung einer Wohnung ist es aber auch nicht zwingend notwendig auf Special Effects wie Explosionen, Regengüsse oder durch die Wohnung streifende Zombies zu setzten. Hier geht es dann doch gemächlicher zu. Es sei denn sie planen vielleicht gerade einen Kindergarten.

Aber wie können Sie dieses System nun für die Vermarktung ihres Projektes einsetzen?

Folgende Szenarien sind denkbar:

  • Entwickeln Sie (gerne auch in Zusammenarbeit mit build Architektur-Visualisierung) eine App für Ihre Firma. Diese stellen Sie für Interessenten kostenlos zum Download zur Verfügung. Bewerben Sie die App beispielsweise auf Ihrer Internetseite um Interessenten zu erreichen. Neben Grundlegenden Informationen zu Ihrem Unternehmen und aktuellen News können in der App auch 3D Modelle nachgeladen werden. So bleibt die App schlank, aber jeder Interessent könnte sich das Model zu dem Bauvorhaben laden, das ihm interessiert. Vorausgesetzt er ist in Besitz eines AirVR kann er in dem Virtuel Reality Modell die Immobilie besichtigen.
  • Da wahrscheinlich nicht jeder Interessent ein AirVR besitzt, wäre eine andere Möglichkeit diese in einem Verkaufsraum zur Verfügung zu stellen. Der Preis liegt weit unter dem eines Oculus Rift und es wird kein spezieller PC dafür benötigt. Bieten Sie dort ebenfalls ein WLAN an und lassen Sie Ihre Kunden die App und das Modell vor Ort herunter laden und ausprobieren. Dann können Sie auch gleich eventuelle Fragen beantworten.

Diese Art des Marketings funktioniert übrigens ebenso mit speziellen Smartphones von Samsung. Samsung entwickelt nämlich zur zeit mit Oculus VR eine ähnliche Lösung.

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