Seit der Kickstarter Kampagne des Oculus Rift im August 2012 geht eine neue Welle der Begeisterung für Virtual Reality um die Welt. Der Wunsch sich in virtuelle Welten zu begeben führte dazu, dass das von Palmer Luckey angestrebte Ziel von 250.000 USD für die Finanzierung zur weiteren Entwicklung des Rifts innerhalb von 4 Stunden erreicht wurde. Am Ende schloss die Crowdfunding Aktion mit einer Summe von 2.437.429 USD. Das entspricht einer Finanzierung von 974% der eigentlich angedachten Summe.

Im März 2013 wurde das DK 1 (Development Kit 1) und im Juli 2014 das Development Kit 2 – Oculus Rift an Entwickler verkauft. Im Januar 2015 erschien der auch für Entwickler nicht mehr erhältliche Prototyp „Crescent Bay“, welcher auf der CES im selben Monat das erste mal vorgeführt wurde. Im Sommer 2015 wurde dann das finale Design des Virtual Reality Headsets vorgestellt.

Im Laufe der Jahre hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass Virtual Reality Anwendungen bei weitem nicht nur für Spiele hervorragend geeignet sind. Auch in der Medizin, Technik und natürlich der Baubranche findet das System eine breite Anwendung. So lassen sich geplante Bauten schon weit vor der Fertigstellung erkunden und optimieren. Möglichkeiten, wie das Durchlaufen eines Gebäudes, das interaktive Austauschen von Materialien oder Möbeln, bringen eine hohen Mehrwert in die Virtual Reality Anwendungen für Architekten, Entwickler und Investoren und gehen weit über die Möglichkeit eine klassischen 3D Visualisierung hinaus.

Die virtuelle Realität wird langsam aber sich real!

Oculus hat vor kurzem bekannt gegeben sein Virtual Reality Headset im 1. Quartal 2016 zum Verkauf für Endkunden fertig haben zu wollen. Das ist zwar noch ein paar Wochen hin, aber Sie haben jetzt schon die Möglichkeit sich darauf vorzubereiten. Um Ihnen dabei zu helfen, hat build für Sie zusammen gefasst was für einen PC Sie benötigen, was es mit „Oculus Ready“ auf sich hat und warum das Oculus Rift teurer wird als erwartet.

1. Was für ein Computer wird benötigt, um ohne Hindernisse in die Virtuelle Realität eintauchen zu können?

oculus ready

Oculus hat sich natürlich auch Gedanken dazu gemacht, wie sicher gestellt werden kann, dass die Käufer eines Oculus Rifts auch sicher sein können, dass Sie ein genügend ausgestattetes System vorhalten können, in dem es zu einem flüssigen Ablauf der VR Anwendungen kommt. Denn nichts reißt einen mehr aus der virtuallen Realität als Ruckler im Anwendungsablauf. Ein zu langsames System kann zudem auch für Übelkeit beim Anwender verantwortlich sein.

Oculus empfiehlt daher einen PC mit mindestens den folgenden Spezifikationen:

  • NVIDIA GTX 970 / AMD 290 gleichwertig oder besser
  • Intel i5-4590 gleichwertig oder besser
  • 8 GB+ RAM
  • 2x USB 3.0 Anschlüsse
  • HDMI 1.3 Video Ausgabe mit unterstützter 297MHz clock mit direkter Wiedergabe
  • Windows 7 SP1 oder neuer

Da aber nicht jeder Anwender sich mit den technischen Eigenschaften eines Computers bis ins Detail auseinander setzen möchte oder kann, hat sich Oculus entschieden ein „Oculus Ready“ Zertifikat ins Leben zu rufen. So ausgezeichnete PCs sollen sicherstellen, dass Virtual Reality mit dem Oculus Rift für den Anwender auch zu einem Vergnügen wird.

Auf einen „Oculus Ready“ Mac wird man wohl vergebens warten müssen. Oculus hat erklärt, dass die eingebauten Grafikkarten in den Apple Produkten einfach nicht genug Leistung für Virtual Reality Anwendungen bringen. Hier bleibt die Frage offen, wie Apple sich in Zukunft positionieren wird. Gemunkelt wird, dass auch Apple an der Entwicklung von VR-Inhalten und Geräten arbeitet.

Schade ist es jedoch, dass Oculus es nicht geschafft hat die Brille ganz ohne ein Datenkabel zu betreiben. Denn wenn man sich in der virtuellen Welt befindet, ist nichts so unangenehm wie ein Kabel, dass am Headset zieht, weil man sich während der Begehung eines Gebäudes ein wenig vom Computer entfernt oder mehrfach um die eigene Achse gedreht hat.

2. Was kostet das Rift?

Ein für Virtual Reality Anwendungen ausgestattetes System ist technisch anspruchsvoll und preislich relativ hoch angesiedelt. Hinzu kommen dann auch noch die Kosten für das Rift selber. Ziel von Oculus war es, seit Beginn der Entwicklung des Rifts, einen Preis von 300-350 USD anzustreben, um das Rift einem breiten Markt zur Verfügung stellen zu können. Interview mit Palmer Luckey zum endgültigen Preis des Oculus Rifts erklärt der Oculus Gründer Palmer Luckey jedoch warum dieser Preis nicht gehalten werden kann und das Rift teurer werden wird. Er wies darauf hin, dass seit der Entwicklung des VR Headsets Technologien entstanden sind und nun auch verwendet werden, die es zu Beginn noch gar nicht gab. Luckey sei sich im Klaren darüber, dass es mittlerweile auch andere Anbieter von Virtual Reality Brillen gebe, die ihre Hardware günstiger anbieten. Aber das Oclus Rift sei die beste zu erhaltene Hardware und siedle sich im High End Sektor an.

Zudem setzt man bei Oculus lieber auf eine überzeugende Qualität, als auf einen günstigen Preis und das damit einhergehende schlechte Gefühl man hätte es letztendlich doch besser machen können. Denn das, was 2016 auf den Markt komme, müsse die Welt von der virtuellen Realität überzeugen. Diese Chance wolle man nicht vertun.

Man wird daher wohl davon ausgehen können, dass die finale Version des Rifts eher um die 450 € liegen wird.

3. Navigation im Virtuellen Raum

Die von Oculus für die Navigation im virtuellen Raum entwickelten Controller mit dem Namen Oculus Touch sind in dem noch unbekannten Preis für das Oculus Rift aber, nach bisherigen Aussagen, nicht mit enthalten. Stattdessen liegt jedem Paket aber zumindest ein X-Box Controller mit dabei, welcher auch an einem PC angeschlossen werden kann.

Oculus Touch zur Navigation im virtuellen Raum

3. Wann geht es los?

Der genaue Starttermin ist bisher noch nicht bekannt gemacht worden. Lediglich die Aussage 1. Quartal 2016 steht zur Zeit im Raum. Wenn es Neuigkeiten hierzu gibt, wird build Sie aber umgehend mit den entsprechenden Einzelheiten informieren.

Bereits jetzt entwickelt build interaktive Virtual Reality Anwendungen. Mit dem Erscheinen des Rifts werden diese zum Download angeboten. So besteht für jeden Interessierten die Möglichkeit virtuell durch ein Appartement zu wandern oder ein Einfamilienhaus zu besichtigen. Sollten Sie kein entsprechend ausgestatteten PC oder kein Virtual Reality Headset besitzen oder sich unsicher sein, können wir gerne einen Termin vereinbaren. Gerne zeigen wir Ihnen wie überzeugend echt sich die virtuelle Realität anfühlen kann.