Architekturvisualisierungen

sind heutzutage weltweit zu bekommen. Es gibt durch die Nutzung des Internets praktisch keine Grenzen mehr. Oftmals kaufen wir in Online Stores ohne uns darüber Gedanken zu machen, wo der Händler eigentlich sitzt. Aber gerade weil wir heutzutage einen Zugriff auf Anbieter in der ganzen Welt haben, ist es umso wichtiger erkennen zu können wer Qualität zu einem passenden Preis anbietet. Auf folgende Punkte sollten Sie unbedingt acht geben, denn dies entscheidet mit, ob eine Architekturvisualisierung überzeugen kann oder nicht.

1. Zu wenig Kontrast

Natürlich möchte man gerne das sein Projekt im besten Licht erstrahlt. Aber alle Seiten eines Gebäudes mit Licht zu durchfluten nimmt dem Bild jegliche Tiefe und den Charakter. Es wird blass und flach und verliert jegliche Spannung. So erregt man keine Aufmerksamkeit mit seinem Projekt. Denn gute Architekturvisualisierungen erzeugen Spannung, sie haben Licht und Schatten und halten das Auge des Betrachters dadurch auf dem Bild.

2. Unmaßstäbliche Texturen

Wenn Texturen in Bildern falsch skaliert verwendet werden, wirkt das Bild unstimmig und unproportional.
Selbst wenn Ihnen das nicht sofort auffällt und man vielleicht selber nicht genau beschreiben kann woran es liegt, nimmt das menschliche Auge dies doch sofort war. Achten sie darauf, dass in Ihren Bildern „wahre“ Abmessungen verwendet werden. Denn auch in einer Architekturvisualisierung ist es möglich mit Mauermaßen zu arbeiten.

3. Stürzende Linien

Sie haben sicher schon einmal selber ein Foto von einem Gebäude gemacht, das nicht so richtig auf das Bild passte, weil es einfach zu hoch war. Automatisch dreht man die Kamera nach oben, um so alles rauf das Bild zu bekommen. Auf dem Foto sieht man dann aber diese stürzenden Linien, die nach oben hin zusammen laufen und dem Gebäude eine völlig verzerrte Form geben. Achten Sie darauf, dass bei Ihren Architekturvisualisierungen so etwas nicht passiert. Es gibt Maßnahmen, die bereits im 3D Programm zum Erstellen der 3D Visualisierung ergriffen werden können um das zu vermeiden und ebenso gibt es Möglichkeiten in der Nachbearbeitung so etwas in den Griff zu bekommen.

4. Falsch skalierte Menschen

Es ist in der Regel so, dass nach dem Rendern der 3D Perspektive Menschen als 2D-Elemente in der Postproduktion eingefügt werden um Architekturvisualisierungen lebhafter und überzeugender zu gestalten. Beim Einsetzen von 2D Menschen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Personen richtig skaliert verwendet werden. Um das sicherzustellen gibt es zwei ganz einfache Möglichkeiten. 1. Wenn man ein Bild hat, das auf Aughöhe erstellt wurde, setzt man einfach eine horizontale Hilfslinie auf Augenhöhe. Anhand dieser Linie lassen sich nun alle Menschen ausrichten. Egal ob sie nah oder weit entfernt sind. Die Augen werden immer an dieser Linie platziert und und die Personen entsprechend größer oder kleiner skaliert.
Arbeit man an einem Bild wo die Kamera höher oder niedriger liegt, als das menschliche Auge, hilft es vor dem Rendern einfach ein paar 2D oder 3D Menschen mit in das Bild zu integrieren. Die können später wieder entfernt werden. So hat man immer einen guten Anhaltspunkt wie groß die Personen zu skalieren sind.

5. Inhomogene Farbgebung

In der Nachbearbeitung wird das gerenderte Bild noch weiter optimiert. Der Himmel, Helligkeit und Kontrast werden angepasst und andere kleine Verbesserungen vorgenommen. Kritisch wird es, wenn dann noch Menschen oder Pflanzen eingesetzt werden. Diese müssen farblich an das Bild angeglichen sein. Denn ansonsten stechen diese Elemente heraus. Sie sind vielleicht zu hell oder zu dunkel oder die Farben zu leuchtend. Das raubt dem Bild jede Glaubwürdigkeit. Eine einfache Möglichkeit dies zu umgehen ist das Verwenden einer zusätzlichen Ebene im Bildbearbeitungsprogramm. Diese Ebene liegt ganz oben und kann mit einer warmen oder kalten Farbe versehen werden. Die Ebene wird, so heißt es zum Beispiel im Photoshop, auf die Ebenenfunktion „Farbig abwedeln“ gestellt und gibt so allen darunter liegenden Elementen einen einheitlichen Farbton. Diese einfache Maßnahme erzeugt ein viel harmonischeres Gesamtbild und hilft überzeugende Architekturvisualisierungen zu erstellen.

Grundsätzlich gilt, je weniger Farben in einer Architekturvisualisierung zum Einsatz kommen, umso stimmiger wird das Bild.

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